CBD – Cannabidiol

Cannabidiol, auch kurz CBD genannt ist ein Wirkstoff der weiblichen Hanfpflanze und gehört zur Gruppe der Cannabinoide.
Es hat, anders als sein Bruder THC, keine psychoaktive Wirkung und fällt damit auch nicht unter das BTM-Gesetz. CBD wird aus den Blättern und Blüten der Hanfpflanze gewonnen.

Es gibt unterschiedliche Darreichungsformen für CBD. Ich nutze für meine Anwendungen in der Regel ein Vollspektrum Hanföl, das neben dem Cannabidiol noch andere hilfreiche Pflanzenstoffe, wie Terpene & Flavonoide enthält. Somit erhält man die beste Wirkung des wertvollen Öls. Für die Anwendung bei Tieren ist es natürlich besonders wichtig das es keine Aromastoffe enthält, hochwertig hergestellt und voll im Gehalt ist. Bewährt hat sich meist eine Konzentration von 10%, in wenigen Fällen können auch 5% empfehlenswert sein.

Wie wirkt Cannabidiol (CBD)?

Cannabinoid-Rezeptoren im Hundekörper

 

Der Körper von allen Säugetieren (auch Menschen) hat ein Endocannabinoides System (ECS). Dieses ECS ist Bestandteil des Nervensystems. Es besteht aus körpereigenen Moleküle (Endocannabinoide) und den passenden Rezeptoren (CB1 & CB2). Diese Rezeptoren sind im ganzen Körper verteilt, wobei besonders viele in der Kopf, Hals und Bauchgegend zu finden sind.
Die Anzahl der Cannabinoidrezeptoren ist individuell und unterscheidet sich bei Hunden sogar anhand der Rasse (so hat man festgestellt das manche Zuchtlinien von Bulldoggen und Boxern fast keine Rezeptoren besitzen). Auch das Alter hat einen Einfluss auf die Anzahl der Rezeptoren.

Der CB1 Bereich ist u. a. beteiligt an der Motorik, dem Denken, dem Appetit, dem Kurzzeitgedächtnis und der Schmerzwahrnehmung.
Der CB2 Bereich ist u. a. beteiligt an dem Immunsystem, der Leber, dem Knochenmark, der Bauchspeicheldrüse, dem Magen-Darm-Trakt, den Hormonen, dem Blutsystem, Harnwegen, Muskulatur, Knochen, Atemwege und Haut.

 

Anwendungsmöglichkeiten von CBD

Daraus ergeben sich vielfältige therapeutische Anwendungsmöglichkeiten.
Besonders hilfreich ist CBD z. B. zur Schmerzlinderung. Blutdrucksenkung, Linderung von Erbrechen & Übelkeit, epileptische Anfälle & Krämpfe, Linderung von Angstzuständen, Lungenproblematiken (z.B. Asthma). Außerdem wirkt es bakteriostatisch (verlangsamt also das Bakterienwachstum), ist entzündungshemmend und hemmt das Zellwachstum von Tumoren und Krebszellen.

Diese Wirkungsweise macht CBD besonders interessant bei Arthrose & Arthritis, Allergien, Epilepsie, Geriatrie, Lungenerkrankungen, Stress, Infektionen, Angstzustände, Haut & Fellprobleme, Magen-Darm-Beschwerden, Tumore, Niereninsuffizienz usw.

Die beste Wirkung erzielt man wenn das Öl direkt auf die Schleimhäute appliziert wird. Man kann es für Hunde und Katzen auch mit einem Tropfen Sahne mischen, damit es besser angenommen wird.

CBD ist geeignet für Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen usw. Es sollte vorsorglich NICHT angewendet bei Trächtigkeit & Laktation. Auch vor Operationen sollte es nicht angewendet werden, weil es die Wirkung der Narkose beeinflusst. In Ausnahmefällen kann es natürlich von einem erfahrenen und entsprechend kundigen Tierarzt verordnet werden.
Bei einer vorliegenden Schädigung von Leber oder Nieren ist besondere Vorsicht bei der Gabe geboten, da es über die Leber und die Nieren verstoffwechselt wird.

Die exakte Anwendung und Dosierung ist immer individuell. Daher sprecht mich gerne an für eine persönliche Beratung.

 

Terminvereinbarung: info@tierheilkunde-im-pott.de

oder info@tip.vet

 

Cannabidiol (CBD) bei Hunden & Katzen