Dentalhygiene beim Hund

Zahnreinigung Hund
Zahnhygiene ist wichtig!

Die gute Nachricht ist das unsere Hunde fast nie Karies bekommen, aber leider leiden ca. 80% der Hunde, im Alter über 6 Jahre, an Parodontose. Das ist damit die häufigste Krankheit bei Hunden!

Gerade im Alter bildet sich sehr häufig Zahnstein durch mineralische Ablagerungen, da sich die Zusammensetzung des Speichels ändert –  es entsteht schneller Zahnstein als in jungen Jahren.

 

Zahnstein & Parodontose

Zahnstein sieht nicht nur unschön aus und verursacht unangenehmen Mundgeruch, er führt indirekt auch zu Entzündungen des Zahnapparates (Parodontitis). Parodontose entsteht durch Plaque!
Plaque haftet weniger auf glatten Zahnoberflächen, aber umso besser auf rauem Zahnstein.

Hat der Hund also Zahnstein sammelt sich mehr Zahnbelag, damit mehr Bakterien und bildet somit ideale Voraussetzungen für Entzündungen des Zahnfleisches. Es entsteht eine Parodontose!
Die Folgen sind Rückgang des Zahnfleisches, Rückgang des knöchernen Halteapparates und am Ende können sich Zähne lockern oder sogar ausfallen und der Hund hat natürlich Schmerzen.

Auch treten häufig Folgeerkrankungen auf, die man im ersten Augenblick nicht dem Maulraum zuordnen würde. Die Bakterien verteilen sich durch den ganzen Körper und können z. B. Erkrankungen an den Herzklappen, der Leber, der Niere usw. verursachen. Dies verkürzt die Lebenszeit vieler Hunde um ein vielfaches und mindert natürlich auch die Lebensqualität.

Bei einigen Rassen neigen auch schon jüngere Hunde zu Zahnstein. Meist ist dies der Fall bei bestimmten Züchtungen mit zu kleinem Kiefer und/oder  Kieferfehlstellungen (Bsp. Französische Bulldogge, Yorkshire Terrier etc.)

 

Vorbeugung

Die beste Vorsorge sind glatte saubere Zähne. Dies erreicht man durch regelmässiges Zähneputzen (ca. 2-3 mal die Woche).
Jetzt werden viele sagen: „Warum dem Hund die Zähne putzen? Dem Wolf putzt doch auch keiner die Zähne!“

Das regelmäßige Zähne putzen ist gar nicht so schwierig oder aufwändig, wie man zunächst vielleicht meint.
Wenn man mit dem Hund schon in frühen Jahren anfängt dies zu üben, ist es natürlich ideal. Aber auch ältere Hunde kann man durchaus noch gut daran gewöhnen.

Das Gebiss meiner knapp 6 jährigen Dackel Hündin Susi

Im Handel stehen verschiedene Zahnbürsten und Zahncremes für Hunde zur Verfügung. Es geht aber auch eine normale kleine Zahnbürste oder eine weiche Kinderzahnbürste.
Man sollte dem Hund allerdings niemals mit Menschen-Zahncreme die Zähne putzen! Diese schmeckt zum einen nicht, zum anderen schlucken die Hunde die Zahncreme beim putzen runter und können Verdauungsbeschwerden bekommen.
Spezielle Zahncremes für Hunde, die auch entzündungshemmend wirken und das Zahnfleisch stärken sind natürlich ideal.

Ich nutze eine spezielle handgefertigte Zahnpflege auf Basis von Kokosöl, welches antibakteriell wirkt und Mundgeruch mindert. Außerdem enthält die Zahncreme:
– Propolis (entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral, antimykotisch),
– Salbei (entzündungshemmend im Hals-Rachen-Raum),
-Echinacea (entzündungshemmend und fördert die Heilung)
– ozonisiertes Olivenöl (wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Heilung durch Sauerstoff),
– kolloidales Silizium (stärkt das Bindegewebe und die Parodontalfasern),
– Calciumcarbonat (reinigende Eigenschaften).

Tip: Diese Kombination ist auch sehr gut geeignet um bereits geschädigtes Zahnfleisch bei der Regeneration zu unterstützen. Vorher sollte in jedem Fall eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den besten Zahnarzt in Essen, für seine Mitwirkung an der Entwicklung der Rezeptur 🙂

Zahnheilkunde in Essen

 

 

Erhältlich ist die Denti-Lösung bei: Die Potthexe!

Wie putzt man dem Hund die Zähne? Das ist gar nicht so schwierig 😉

Grundsätzlich gilt das gleiche für den Hund was auch für uns Menschen gilt: immer von rot nach weiss putzen um die Zahnbeläge zu entfernen. Aber keine Sorge wenn die Richtung mal nicht so ganz stimmt oder man nicht überall drankommt. Wichtig ist das man es einfach macht!
Am wichtigsten sind die äußeren Flächen der Zähne, denn dort bildet sich sehr viel schneller Zahnbelag und Zahnstein als an den Innenflächen, welche praktisch automatisch von der Zunge gereinigt werden.

Man beginnt mit den Fangzähnen, dies tolerieren die Hunde meist am besten. Dann den hinteren Maulraum mit den Reißzähnen und erst zum Schluss den unangenehmen Teil: die Schneidezähne.

 

Professionelle Zahnreinigung

Ultraschall Zahnbürste für Hunde

Gerne bin ich Euch bei der Zahnreinigung Eures besten Freundes behilflich.
Ich entfernte den Zahnstein mit zahnärztlichen Instrumenten und mit Hilfe einer Ultraschall-Zahnbürste für Tiere, in entspannter Atmosphäre.

Je nach Gesundheitszustand der Zähne wird evtl. eine Reinigung unter Vollnarkose beim Tierarzt notwendig.

Nach der professionellen Zahnreinigung sollten die Zähne durch den Hundehalter regelmässig gepflegt werden um den Gesundheitszustand zu erhalten.
Dies können wir durch regelmässige professionelle Zahnreinigungen im individuellen Rhythmus (alle 3-12 Monate) unterstützen.

So glänzen die Zähne wieder wie bei einem jungen Hund und der Atem wird deutlich verbessert.

die Zähne meiner 12 jährigen Collie Hündin Tinkerbell

 

Nachfolgend ein paar Beispiele:

Gebiss einer 11-jährigen Collie Hündin vor und nach der Zahnreinigung

 

Gebiss einer 4-jährigen Dackel Hünding, vor und nach der Reinigung

 

Gebiss einer 5-jährigen Französischen Bulldogge, vor und nach der Reinigung

 

Fangzahn vor und nach der Reinigung

 

 

Zahnreinigung für Deinen Hund

Ich komme auch zu Dir!

 

Wenn Du Interesse an einer Zahnreinigung, bzw. Zahnsteinentfernung bei Deinem Hund hast, schreibe mich gerne persönlich an:

 

Terminvereinbarung: info@tierheilkunde-im-pott.de

oder info@tip.vet

 

Voraussetzung für eine Zahnreinigung ohne Narkose ist natürlich das der Hund entspannt ist und während der Behandlung kooperiert 😉